Therapiemöglichkeiten PDF Drucken E-Mail

Eine Therapie im Bereich AD(H)S sorgt für einen ausgewogenen Umgang mit der Disposition, für die Entwicklung von Verständniss für die Defizite und den kontinuierlichen Aufbau der Stärken, die jeder Betroffene in sich trägt.

 

Folgende Therapiebestandteile bei AD(H)S sollten bedacht werden:

  

  • Entwicklung und Erlangung eines störungsspezifischen Wissens durch Sammlung von Informationen über Bücher, Fachlektüre und Internet. Es empfiehlt sich auch der Besuch einer Selbsthilfegruppe.
  • Neubewertung und Hinterfragung der Komorbiditäten unter dem Blickwinkel AD(H)S.
  • Störungsspezifische Lösungssuche zur besseren Kompensation des AD(H)S-Problematik und Förderung der individuellen Ressourcen und Fähigkeiten.
  • Wahrnehmung von individuellen Stärken und Verbesserung des Selbstwertgefühls.
  • Stabilisierung durch Übungen, positive Aktivitäten und Stärkung eigener Ressourcen, Fähigkeiten und Interessen.
  • Vermittlung von Selbstmanagementstrategien/ Coaching.
  • Erlernen von Stressbewältigungsmöglichkeiten und Umgang mit emotionalen Schwankungen.
  • Erkennen und Verändern von verzerrten Wahrnehmungs- und Denkstrukturen durch Hinterfragung und Selbstreflektion.
  • Verminderung von ungünstigen Verhaltensmustern in Konfliktsituationen.
  • Problemlösungstechniken für Alltagssituationen und Überforderung
  • Strategien für eine längerfristige Änderung der Lebensbedingungen in Anpassung an die AD(H)S-Besonderheiten.
  • Medikamentöse Therapie mit Methylphenidat.

 

Es gibt keine allgemeingültige Therapie für AD(H)S, weder für Kinder noch für Erwachsene. Grundsätzlich empfehlen Fachleute eine Kombination aus mehreren Therapieangeboten um effektiv helfen zu können.  

 

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