| Diagnostik |
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Personen, die glauben von AD(H)S betroffen zu sein, sollten sich an einen auf diesem Gebiet erfahrenen Arzt, kundigen Psychiater,Psychologen oder Neurologen wenden. Elterninitiativen und Selbsthilfegruppen können zusätzliche Hilfestellung geben.
Der Weg zur exakten Diagnose von AD(H)S ist zeitaufwändig und schwierig, da keine Veränderungen von Laborwerten bekannt sind und die Leitsymptome Aufmerksamkeits-Defizit, Hyperaktivität und Impulsivität bei jedem AD(H)S-Betroffenen unterschiedlich ausgeprägt sind. Diese müssen über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten beobachtet worden und schon vor Beginn des 7. Lebensjahres vorhanden gewesen sein. Sie werden mit Hilfe von Fragebögen erfasst.
Angststörungen und Zwangsstörungen/Zwänge, Depressionen, eine bipolare Störung, das Tourette-Syndrom oder Autismus sowie bei älteren Kindern/Erwachsenen Sucht/Abhängigkeit/Stoffmissbrauch (insbesondere Nikotinkonsum), desweiteren Schilddrüsenerkrankungen, Lungenerkrankungen, Hirntumore, Hirnhautentzündungen, Kopfverletzungen, Durchblutungsstörungen, MultipleSklerose, Epilepsie und Teilleistungsstörungen wie z.B. die Legasthenie. Die frühzeitige Diagnosestellung eines AD(H)S ist sehr wichtig, um auf der Diagnose aufbauende, gezielte Therapien zu suchen, damit schon bestehende Entwicklungsdefizite ausgeglichen werden können. |


